Exil-Club

Informieren, Lernen und Projekte im Netz dokumentieren

Der Exil-Club greift als pädagogisches Internetprojekt die Themen Exil, Migration und Fremdsein für Jugendliche auf. Die Lern- und Arbeitsumgebung eignet sich für Unterricht und Bildungsprojekte in Schule und Jugendarbeit. Von der Else-Lasker-Schüler-Stiftung initiiert, wurde der Exil-Club in Kooperation mit Schulen ans Netz e.V. zur internetbasierten Lern- und Arbeitsplattform erweitert.

Der Exil-Club bietet u.a.:

  • Didaktisierte Themenstationen
  • Vielfältige Medien und Materialien zum Thema
  • Arbeits- und Projektanregungen
  • Produktions- und Dokumentationsmöglichkeiten

Ziel des Exil-Clubs ist die didaktisch sinnvolle Verbindung zwischen Inhalten und (digitalen) Medien als Kommunikations-, Arbeits-  und Präsentationswerkzeuge.

Fördern Sie die Bildungsarbeit des Exil-Clubs!

Für die weitere Betreuung und zukünftige Bildungs- und Zeitzeugenprojekte mit Jugendlichen brauchen wir Unterstützung!


In der Rubrik "Themen" erschließen sich Jugendliche zeitgeschichtliche und aktuelle Aspekte von Exil und Fremdsein. Jedes Thema ist in einzelne Stationen aufgeteilt. Dort finden sich Aufgabenstellungen, vertiefende Arbeitsmaterialien, historische Quellen und weiterführende Links für eine handlungsorientierte Auseinandersetzung mit den Lerninhalten.

Parallel dazu  Pädagogen und Pädagoginnen didaktisch-methodische Hinweise und Unterrichtsvorschläge zum Einsatz der Lernumgebung. In sich abgeschlossene Unterrichtseinheiten zu Exil-Club-Themen, Literaturtipps und Hinweise auf weiterführende Informationsangebote im Internet ergänzen das Angebot für Lehrerinnen und Lehrer. Arbeitsmaterialien liegen zum Teil als Download bereit und sind auch offline verwendbar


Zusätzlich bietet der Exil-Club Arbeits- und Projektanregungen für unterschiedliche Formen der Bildungsarbeit. Für die Umsetzung eigener Projekte befragen Schülerinnen und Schüler z.B. Zeitzeugen, dokumentieren Zensur und Verfolgung und rekonstruieren regionale Geschichte. Sie setzen sich mit Mitschülerinnen und Mitschülern aus anderen Ländern auseinander, erfahren so etwas über andere Kulturen und Lebensweisen und lernen dabei gleichzeitig, sich selbst und die eigene kulturelle Identität besser zu verstehen.

Das Entdecken der Exil-Spuren in der eigenen Umgebung trägt dazu bei, Migration und Fremdsein als immer wieder auftretende Phänomene zu erkennen und ist geeignet, Toleranz zu fördern. Die während des Unterrichts bzw. der Projektarbeit gewonnenen Erkenntnisse können für die Veröffentlichung im Internet mit dem Homepage-Generator im "Mach mit!"-Bereich ohne Programmierkenntnisse ansprechend aufbereitet und veröffentlicht werden. 


Die Entwicklung der Exil-Club-Lernumgebung wurde von 2001 - 2005 gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Nutzung ist bundesweit kostenfrei. 

Für die Nutzung des interaktiven Arbeits- und Kommunikationsbereichs (Foren, Gruppenräume, Homepage-Generator) ist eine Anmeldung aus Sicherheitsgründen erforderlich. 

Fördern Sie die Arbeit des Zentrums!

Die bisherigen Etappenziele konnten bisher weitgehend mit Hilfe privater Stiftungsmittel erreicht werden. Für die Sicherung des bisher mühsam Erarbeiteten und die Verwirklichung des Zentrums der Verfolgten Künste mit operativen Möglichkeiten im Forschungs-, Dokumentations- und Bildungsbereichs sind die Projektträger dringend auf weitere Fördermittel angewiesen.

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